Der Inzahlungnahmepreis liegt oft unter Online-Inseraten, weil Inserate in der Regel Preisvorstellungen zeigen – nicht die Preise, zu denen Fahrzeuge tatsächlich verkauft werden.
Vertiefung:
Online-Portale zeigen zunächst die Wunschpreise der Anbieter. Diese sagen jedoch nichts darüber aus, ob ein Fahrzeug zu diesem Preis verkauft wird oder wie lange es dafür am Markt steht. In der Praxis werden viele Fahrzeuge später günstiger abgegeben oder bleiben über längere Zeit inseriert.
Der Inzahlungnahmepreis orientiert sich dagegen an
realistisch erzielbaren Marktpreisen im gewerblichen Verkauf. Grundlage sind tatsächliche Verkaufschancen, Nachfrage, Standzeiten und der Fahrzeugzustand. Deshalb lassen sich Inzahlungnahmepreise und Online-Inserate nur eingeschränkt miteinander vergleichen.
Ob beim direkten Verkauf an eine Privatperson tatsächlich ein höherer Erlös realisierbar ist, wird unter
›Ist beim Privatverkauf eines Autos ein höherer Verkaufspreis möglich?‹ eingeordnet.